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Ansatz


Grundlagen, Haltung und fachliche Einordnung meiner Arbeit.

 

Diese Seite ist kein persönliches Porträt. 
Sie dient der Einordnung meiner Arbeitsweise und der fachlichen Grundlagen, auf denen sie beruht.

 

Ausgangspunkt meiner Arbeit ist die Erfahrung, dass Reiten heute vielfach an der Oberfläche bleibt.
Das bloße Trainieren von Lektionen ersetzt nicht das Verständnis für Bewegung.

Ähnlich verhält es sich im therapeutischen Kontext: Behandelt werden Befunde und Symptome –
nicht jedoch die pathologischen Bewegungen, aus denen sie entstehen.

 

 

Fachlicher Hintergrund

In meiner Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin und -osteopathin habe ich gelernt, Gewebe und Strukturen

einzuschätzen und bei Bedarf mittels manueller Techniken zu beeinflussen. 

 

Gleichzeitig wurde dort deutlich, dass der körperliche Zustand eines Reitpferdes häufig isoliert betrachtet wird –

losgelöst von der Art und Weise, wie es sich im Alltag und im Training bewegt.

Solange sich schädliche Bewegungsmuster fortsetzen, bleiben jedoch auch gut gemeinte therapeutische Maßnahmen begrenzt wirksam. Nicht, weil Therapie grundlegend falsch wäre – sondern weil sie ohne korrektes, funktionelles Arbeiten mit dem Pferd ihren Ursprung verfehlt.

 

 

Arbeit mit Balance

Einen entscheidenden Perspektivwechsel brachte für mich die Arbeit mit Jean-Luc Cornille und seinem Konzept "Science of Motion"

.
Hier wird das Pferd nicht durch permanente Hilfen mechanisch korrigiert, sondern in seiner Fähigkeit geschult,

sich selbst organisiert und tragfähig zu bewegen.

Reiten und Rehabilitation folgen dabei denselben Prinzipien. Ziel ist kein Training nach Schablone, sondern ein Pferd

mit großem Verständnis für eigene Balance und Bewegung.

Diese Denkweise bildet die Grundlage meiner Arbeit –
in der Ausbildung ebenso wie in der Begleitung von Pferden mit bestehenden Problemen.

©2025 Fokus Pferd - Beate Möller

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